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Hörbericht TMR Ramses LS

Von Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. (Mai 2021)

Ich hatte das große Vergnügen für 2 Wochen das TMR Ramses LS 2x2m testen zu dürfen.

Benutzte Hardware:   

NAD 356BEE Vollverstärker, NAD 515BEE CD player, Pro-ject Carbon RPM1 mit Ortofon 2M Black LVB 250 Moving Magnet Tonabnehmer,  Yamaha TC520B Tapedeck und Lautsprecher  Michael Weidlich Audio (Myro) „Magic Musica“ .

Referenz CD und LP :  Nils Lofgren „Acoustic Live“, sowie  Hans Zimmer „Live in Prague“

 

Gleich das Fazit vorweg:

WOW, meine Anlage kann so klingen? Wahnsinn. Mit wenig Erwartungen habe ich diesen Test begonnen. Schon während einer kurzen Einspielphase war der WOW Effekt da und entfaltete sich dann zunehmend.

Sehr auffällig ist, dass die Instrumente in komplexen Musikstücken (Hans Zimmer „ Fluch der Karibik“) deutlich differenzierter zu hören sind. Darüber hinaus waren auch Sachen zu hören, die mir bis jetzt nie aufgefallen sind.

Es scheint als seien ein paar Tonspuren dazugekommen. Der Tiefbassbereich wirkt mächtiger aber trotzdem sehr harmonisch zu den Mitten und Höhen. Das ist stets lautstärkenunabhängig.

Das TMR Ramses LS ist ein Kabel welches die akustischen Signale ganz nah an der Realität übermittelt und legt eindrucksvoll dar was meine Anlage im Stande ist zu leisten.

Hörbericht TMR Ramses LS und NF

Von Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. (Oktober 2017)

Schon vor Jahren durfte ich mich über die Ramses- Lautsprecherleitungen aus Ihrem Haus freuen, die meinen damals eher mittelprächtigen akustischen Umsetzern neues Leben und ungeahnte Qualitäten verschaffte.

Nun endlich, da auch eine sehr erwachsene Elektronik und ebenbürtige Lautsprecher bei mir wohnen, war es Zeit, die Brücken zwischen diesen Geräten zu ersetzen.

Dass es sich nur um Behelfsbrücken handelte, wurde erst jetzt deutlich.

Nicht die schnurgerade, stolperfreie, oder gar superschnelle Verbindung,die man sich ja immer wünscht, war damit zu erzielen, sondern, wie soll ich sagen, ein annehmbares Zusammenwirken von allem Vorhandenem zur Reproduktion von Musik.

 

Jetzt aber - der große Pharao sei in alle Ewigkeit gepriesen - stellt sich der Quelle (Schallplatte, CD, Festplatte, Streaming, was auch immer) absolut nichts mehr in den Weg.

Musik strahlt, schmettert, erzählt,grollt, erklärt, ruft um Hilfe, swingt, klagt oder flüstert verhalten und strahlt wieder - genau, wie die Komposition, die Interpretation, die Performance es will.

Die Aufnahmequalität - ja, ein großes Thema.

Ich wusste natürlich, dass sehr gute Elektronik, Lautsprecher und Kabel gute Aufnahmen mit guter Wiedergabe belohnen, schlechte aber erbarmungslos abstrafen. So klingt zumindest das bekannte Lied, das Tester und Leser immer wieder singen.

Zwei Beispiele: Alte Verve-Aufnahmen mit Billy Holiday (auf LP, aber auch CD) geben s-Laute selbst bei audiophilen Neuausgaben oft mit Zischlauten wieder. Nach ich die Ramses-Leitungen angeschlossen hatte, klang Billy Holiday zwar immer noch "verzischt", aber o Wunder, es stört auf einmal nicht mehr! Irgendwie neu, detailliert und mitreißend frisch klingen die Tracks, dass ich aus dem Staunen nicht mehr herauskam.

Die Musik selbst stellt sich als sehr viel wichtiger heraus als die kleinen Mängel, die bei der Aufnahme z.B. durch Anhebung der Höhen entstanden sind. Gut ist nun zu hören, wie die Aufnahmetechniker der Fünfziger das Bestmögliche aus der Stimme der Sängerin und aller Begleiter herausholten.

Nach diesem Erlebnis nahm ich mir eine Jam Session (LP, second hand, gewaschen) vor, die Lionel Hampton mit Charlie Shavers und etlichen anderen live in Pasadena im Jahre 1949 (!!) aufgenommen hatte. Was für ein Drive, welch plastisches Bild, welch klarer, sauberer Klang aller Instrumente, selbst derjenigen, die sich 4 Meter hinter dem jeweiligen Solisten befinden, und das alles in einer alten Mono-Aufnahme. Wenn zum Beispiel Jackie Mills an den Drums loslegt, kann man ihn förmlich sehen. Es bleibt beim Hören kein Auge trocken, ganz ehrlich.

Einzelhinweise zu neuen Aufnahmen erspare ich Ihnen.

Für alles, was es an Musik zu erleben gibt, liefern die Ramses klare, plastische, unerwartet erfreuliche Hörphänomene, die schwer zu beschreiben, aber auf gar keinen Fall zu übertreffen sind.

Mit "neutral" ist die Qualität dieser Dinger nicht einmal annähernd zu definieren. Es sind die besten Verbindungen, die es gibt.

Andere brauche ich nicht mehr.


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