Unsere Studios in Berlin

Körnerstrasse

Von 2000 bis 2008 befand sich unser Studio in der Körnerstrasse, nähe der Potsdamer Strasse in Berlin-Tiergarten.

Dort standen uns ca.100qm zur Verfügung, allein das akustisch optimierte Studio verfügte über 60qm Grundfläche.

Im unteren Bild rechts an der Wand befind sich ein 1m³ großer Helmholtz-Resonator.der erfolgreich eine Raumresonanz von ca. 36Hz unterdrückte.

Die Decke war schwimmend mit absorbierenden Akustikplatten abgehängt, von denen einige an bestimmten Stellen in ihrer absorbierenden Wirkung durch eingelegte Kunststofffolien begrenzt wurde. Dies wurde nach Hörversuchen empirisch ermitteln und ausgeführt.

Die resultierende Akustik, verbunden mit den großen Wandabständen erwies sich als freifeldähnlich und ergab einen sehr lebendigen, nie überdämpften Klang, der trotzdem sehr verfärbungsfrei ausfiel.

Hervorzuheben war hier auch die große mögliche Lautstärke, die nie lästig war, sondern zu einem live-mäßigen Wiedergabeeindruck beitrug.

Ein Manko war die relativ große Entfernung zu unserem Firmensitz im Nunsdorfer Ring in Berlin-Marienfelde.

Eine Diskussion über einen Besuch im Studio und der TMR 100 konnte man  2008 im allabout-hifi-Forum verfolgen.

Hintergründe zum Studio in der Körnerstr. kann man auch im Artikel über Kabelentwicklung nachlesen.

Juliusstrasse

Nach dem Umzug 2008 in die Juliusstrasse in Berlin-Neukölln konnte das Studio im Firmensitz integriert werden, allerding betrug die Grundfläche relativ kleine 20m².

Hier mußte dann auch ein anderes akustisches Konzept gewählt werden.

Da das Studio auch als Meßraum für die Lautsprecherentwicklung verwendet wurde, ist der Raum sehr reflexionsarm mit starker Dämpfung ausgestattet worden. Die Nachhallzeit betrug ziemlich frequenzunabhängig zwischen 0,2s und 0,3s.

In allen vier Ecken standen, hinter den Vorhängen verborgen, große Helmholtzresonatoren und Tiefton-Tubetraps vom Boden bis zur Decke.

Hinter den Vorhängen an der Wand befanden sich gewellte Kunststoffdiffusoren. Duch Verschieben der Vorhänge konnte die akustische Eigenschaft des Raumes schnell verändert werden, und so verschiedene Hörraumsituationen simuliert werden.

Der Höreindruck war hier ein anderer als in der Körnerstrasse, der kleinere Raum erlaubte nicht die außerordentlichen Lautstärken wie im alten Studio, bildete aber aufgrund der geringeren Hörabstände und der größeren Dämpfung noch etwas genauer ab.

Beim Hören wurde der Raum wie im alten Studio bis auf ein paar Spots abgedunkelt.

Diese Studio diente dann bis Anfang 2025 als Referenzabhörraum für alle möglichen Hörtests.

Alle Studios hatten grundsätzlich getrennte und separat gefilterte Stromversorgungen für digital und analog, die Anlagen liefen 24/7 im Standby durch, so daß eine spontane Hörsitzung jederzeit stattfinden konnte.

Da in der Zwischenzeit ein DAB-Sender die Anlage bespielte, war das gleichzeitig ein Geräte- Langzeittest.